Leistung KI Mobile Integrator Anwendungsbeispiel: Facility Management

Anwendungsbeispiel: Facility Management

Mobile FM-Anwendung: Objektdatenerfassung von sehr großen Liegenschaften

Ausgangssituation

Mehrere Teams erfassen in sehr großen Liegenschaften die technische Ausstattung von Gebäuden und Außenbereichen. Die zu erfassenden technischen Komponenten werden einem Ort in der Liegenschaftsstruktur (Etage, Raum, etc.), einer VDMA-Kategorie und einer Komponentengruppen zugeordnet.

Nicht vorab definierte Komponentengruppen werden dem Auswahlkatalog vor Ort hinzugefügt. Ist dies erfolgt, müssen Eigenschaften wie Zustand, Baujahr und Hersteller erfasst werden. Die so erfassten Daten werden anschließend zur Objektbeurteilung sowie als Basis für Betreuungs- und Wartungspläne verwendet. Extrem wichtig ist dafür, dass sie in einheitlicher und sehr hoher Qualität vorliegen.

Besondere Anforderungen an die Lösung

Da sehr große Liegenschaften zu erfassen sind, musste die Bearbeitung großer und zum Teil wenig strukturierter Gebäude mit sehr vielen Komponenten auf dem mobilen Endgerät ermöglicht werden, was in Teilbereichen an die Leistungsgrenzen solcher Geräte geht.


Eine weitere zwingende Anforderung war, dass bedingt durch die extrem hohe Eingabefrequenz eine intuitive und vor allem schnelle Bedienung möglich sein musste.

Die Lösung

Auf Basis des KI AG-eigenen Frameworks MobileIntegrator wurde eine Anwendung entwickelt, die sich u.a. durch folgende Punkte auszeichnet:

Gerade die Thematik der intuitiven Bedienung wurde durch verschiedene Funktionalitäten adressiert. Zum einen wurde hier ein ausgefeiltes Benutzerinterface mit der Abbildung eines Workflow und mit grafischer Rückmeldung entwickelt, was sowohl den Erfassern als auch den Administratoren die Arbeit entsprechend erleichtert. Zum anderen wurden liegenschaftsspezifische hierarchische Standardkataloge und Raumbücher so integriert, dass sie projektspezifisch auf den Geräten zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus wurde zur Sicherstellung einer hohen Datenqualität Pflichtfelder, Abhängigkeiten und Plausibilitätsprüfungen in die Abfragemasken integriert.

Was das Handling der großen Datenmengen angeht, wurden performante Such- und Filterfunktionen entwickelt, um hier trotz der Leistungsgrenzen der mobilen Endgeräte schnell die bereits getätigten Eingaben wieder finden zu können.

Ergänzt wurde die Lösung noch um die Möglichkeit, vorab und während der Erfassung Räume, Standardkataloge und Komponentengruppen anzulegen und um die Möglichkeit der Generierung und des Ausdrucks eingabeabhängiger Barcodes vor Ort zur nachfolgenden Komponentenidentifikation.

Was die Integration angeht, wurden für den Transfer von Bewegungsdaten und Strukturen aus den und in die Vorsysteme komplexe Im- und Exportlogiken erstellt. Daneben ermöglicht das Einspielen bereits existierender Objekt- und Komponenteninformationen aus Vorsystemen, diese zu verifizieren bzw. zu detaillieren.

Screenshots der Beispielanwendung (zum Vergrößern anklicken)

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